Explosion in Bagdad
Granateneinschlag bei italienischer Botschaft

In der Umgebung der italienischen Botschaft sind am Mittwoch mehrere Granatsalven abgefeuert worden. Es habe auch eine Explosion in Bagdad gegeben, berichtet ein Fernsehsender. Offiziellen Angaben zufolge wurde das Botschaftsgebäude aber nicht getroffen.

HB ROM. Es sei unklar, was das Ziel der Angriffe gewesen sei, sagte ein Sprecher des italienischen Außenministeriums am Abend in Rom. Die italienische Nachrichtenagentur Ansa hatte zuvor gemeldet, die Salven seien auf das Gebäude abgegeben worden. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen RAI sprach von einer Explosion in der Botschaft. Dies habe der arabische Nachrichtensender El Dschasira berichtet, hieß es später. Die Live-Schaltung zur RAI-Korrespondentin nach Bagdad war zunächst abgebrochen.

„Wir haben vor wenigen Minuten mit dem Botschafter gesprochen: Es gibt keine Opfer und keine Schäden, der Betrieb läuft normal“, sagte der Ministeriumssprecher.

Italien gehört zu den engsten Verbündeten der USA im Irak und hat rund 2700 Soldaten in dem Land stationiert. Im November vergangenen Jahres wurden bei einem Selbstmordanschlag auf italienische Truppen im südirakischen Nassirija 19 Soldaten getötet.

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