Feuerpause ab 9. Dezember
Weihnachtsfrieden an der ukrainischen Front

Die ukrainische Armee will am 9. Dezember mit einer Feuerpause beginnen. Bisherige Bemühungen um eine Waffenruhe waren jedoch gescheitert. Von 30.000 Kämpfern in der Ostukraine sollen bis zu 10.000 Russen sein.
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Die Führung der Ukraine hat für den 9. Dezember einen Stopp der Kampfhandlungen ihrer Streitkräfte im umkämpften Osten des Landes angekündigt. Ein „Tag der Stille“ soll ein neuer Anlauf für eine Feuerpause sein. Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Mitteilung der Präsidentschaft in Kiew hervor.

Bisherige Bemühungen um eine Waffenruhe in der seit Monaten zwischen ukrainischen Truppen und prorussischen Separatisten umkämpften Region waren gescheitert. Doch dieses Mal teilten auch die Aufständischen in Donezk mit, dass sie bereit seien, die Waffenruhe einzuhalten. Verteidigungsminister Stepan Poltorak sagte in Kiew, Hauptsache sei, dass Frieden herrsche.

Die ukrainische Armee kämpft in der Ostukraine nach eigenen Angaben gegen mehr als 30.000 prorussische Kämpfer, von denen bis zu 10.000 aus Russland stammen. Im Donbass gebe es aktuell 32.400 Kämpfer, „von denen 6000 bis 10.000 russische Soldaten sind“, sagte Armeesprecher Olexander Rosmasnin laut der Nachrichtenagentur Interfax Ukraine am Donnerstag. Alle anderen Kämpfer seien „Söldner und Angehörige sogenannter illegaler paramilitärischer Gruppen“.

Die ukrainische Armee hat nach Angaben des Sprechers bereits Söldner aus Israel, Serbien, Spanien, Italien und Brasilien gefangengenommen.

Die ukrainische Regierung und der Westen werfen Russland vor, die Separatisten in der Ostukraine mit Soldaten und Waffen zu unterstützen. Moskau bestreitet jede militärische Beteiligung. Trotz einer im September vereinbarten Waffenruhe gibt es in der Region fast täglich Kämpfe zwischen Regierungstruppen und Separatisten.

Wie die ukrainische Armee am Donnerstag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden mehr als 70 Angriffe der Rebellen verzeichnet, unter anderem in Lugansk und am Flughafen von Donezk. In dem Konflikt wurden nach UN-Angaben seit Mitte April mehr als 4300 Menschen getötet.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur
Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Feuerpause ab 9. Dezember: Weihnachtsfrieden an der ukrainischen Front"

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  • Dem Putin kann man doch kein mehr Wort glauen, alte KGB Schule. Verdrehen, dreist lügen, drohen. Und Schuld sind immer die anderen.

  • Waffenruhe die x-te
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    Wer an eine Waffenruhe mit den Separatisten glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann.
    Daran hat doch Putin gar kein Interesse.

    Bisherige Bemühungen um eine Waffenruhe waren jedoch gescheitert. Von 30.000 Kämpfern in der Ostukraine sollen bis zu 10.000 Russen sein.

    Warlord Putin unterstützt die Separatisten mit Panzern, schweren Waffen und Soldaten, streitet dieses aber ab.
    Das Gleiche hatte er auch bei der Annexion der Krim behauptet, später aber zugegeben.

  • "Die Guten"
    Da die westlichen Gesellschaften sehr Vielschichtig sind sind auch Söldner aus Israel möglich. Genauso wie es Deutsche IS Kämpfer gibt. Palästinensische Mossad Agenten und Russische Putingegner.
    Das es in Deutschland bis vor kurzem immer eine sehr enge Beziehung zwischen den Führern und seinem Volk gab - ja richtig gelesen seinem Volk, denn ob der Kaiser oder "der Führer" alle haben das deutsche Volk als Ihr Eigentum angesehen - wird sich diese Erkenntnis wohl noch durchsetzten müssen.
    Im Grunde verhält es sich wie mit Putin und den Russen. Da meutert keiner und danach sehenen sich wohl viele Deutsche immernoch. Vielleicht sollte man aber mal einen Gedanken daran aufwenden was passiert wenn wir auch einen Putin bekommen und diejenigen die das wollen aus irgendeinem Grund auf der falschen seite stehen. Sozusagen bei einer Supermerkel die unsere Häuser dann zwangsdämmt und Antidämmpropaganda unter Strafe stellt. So wie wenn leute z.B. öffentlich davon berichten, dass es durch die Dämmung bei ihnen schimmelt. So wie die Homopropaganda. nur so als Beispiel.

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