Finanzkrise in Griechenland
Athen übt sich in Gelassenheit

Bis Freitag muss sich Athen entscheiden, ob es eine Verlängerung des laufenden Rettungsprogramm beantragt – doch danach sieht es nicht aus. Die griechische Regierung gibt sich lässig, die Märkte reagieren mit Verlusten.

BrüsselDer Machtpoker zwischen Griechenland und seinen europäischen Geldgebern über eine Lösung für die Schuldenkrise sorgt für Nervosität. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem mahnte Athen am Dienstag erneut, die Verlängerung des laufenden Hilfsprogramms zu beantragen. Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis gab sich trotz Abbruchs der Gespräche vom Vortag zuversichtlich. Doch die Börse in Athen reagierte mit Kursverlusten.

Am Montagabend hatten die Finanzminister der Eurogruppe der neuen Regierung in Athen ein Ultimatum bis Freitag gesetzt, um eine Verlängerung das Ende Februar auslaufenden Rettungsprogramms zu beantragen. Athen lehnte dies wegen der damit verbundenen Spar- und Reformauflagen ab und erklärte die Gespräche für beendet.

 
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