Finanzmärkte
Staatsfonds wollen sich Regeln geben

Staatsfonds unter Kontrolle: Die milliardenschweren Staatsfonds aus Asien, Russland und dem arabischen Raum reagieren auf die Kritik über mangelnde Transparenz. Jetzt haben sich 26 große Fonds auf einen Entwurf für einen Kodex verständigt, der für angemessene Investmentpraktiken sorgen soll.

HB. DÜSSELDORF. Die großen Staatsfonds reagieren auf die Forderungen nach mehr Transparenz. Die eingesetzte Arbeitsgruppe hat sich auf einen Entwurf für einen Verhaltenskodex geeinigt. Der Entwurf, die so genannten Santiago-Richtlinien, müssen zunächst von den Regierungen der beteiligten Staaten gebilligt werden und sollen dann dem Internationalen Währungsfonds (IWF) bei dessen Herbst-Tagung im Oktober vorgelegt werden.

Bei den Richtlinien handele es sich um eine freiwillige Rahmenvereinbarung über Aufsicht und Rechenschaftspflichten sowie angemessene Investmentpraktiken der Staatsfonds. An der Ausarbeitung waren Vertreter von 26 Fonds und mehreren Ländern beteiligt, in die Mittel von Staatsfonds fließen.

Der IWF hatte im Mai Gespräche mit den Staatsfonds...

 
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