Finnlands Präsident zur Ukraine
„Es gibt keine Zeit zu verlieren“

PremiumFinnland hat direkte Grenzen zu Russland. Der finnische Präsident ist daher besonders besorgt. Sauli Niinisto akzeptiert nicht, dass Russland gewaltsam Regeln bricht – und hofft auf Merkels Verhandlungsgeschick.

Es ist Münchner Sicherheitskonferenz, der finnische Präsident hat einen Termin nach dem anderen. Seit knapp drei Jahren ist der Konservative Sauli Niinistö, 66, Staatsoberhaupt des Russland-Anrainers. Die Lage ist heikel, deswegen beantwortet er jede Frage langsam und besonnen.

Herr Niinisto, Sie haben eine lange Grenze mit Russland. Wie positioniert Finnland sich in der Ukraine-Krise?
Wir können nicht einfach akzeptieren, dass Russland gewaltsam internationale Regeln bricht. Darauf muss regiert werden. Finnland hat sich gemeinsam mit den anderen Staaten in der EU für Sanktionen entschieden.

Sollen die Sanktionen härter werden?
Vor etwa zehn Tagen haben wir auf einmal wieder neue Bewegung aufseiten...

 
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