Flüchtlinge
Obama lobt Merkel

Barack Obama und Angela Merkel sprechen am Telefon über die Ukraine und die Flüchtlinge. Dafür bekommt die Kanzlerin Lob vom US-Präsidenten. Er findet ihr Engagement gut.
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WashingtonUS-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben die Flüchtlingskrise in Europa erörtert. In dem Telefongespräch vom Mittwoch habe er Merkels Engagement beim Umgang mit der Situation gelobt, teilte das Weiße Haus mit. Demnach äußerte sich Obama anerkennend über ihre Entscheidung, syrischen Flüchtlingen Zuflucht in Deutschland zu gewähren und damit die Länder an den EU-Außengrenzen zu entlasten.

Zudem kamen Obama und Merkel auf die Lage im Osten der Ukraine zu sprechen. Thema sei insbesondere der jüngste Anstieg der Gewalt in der Region durch vermehrte Attacken von aus russischen und separatistischen Kräften zusammengesetzten Truppen gewesen, hieß es. Obama habe außerdem die Fortschritte der Ukraine bei der Umsetzung ihrer Verpflichtungen gemäß eines Friedensplans hervorgehoben und bekräftigt, dass auch Moskau dies tun müsse.

Zuvor war bekannt geworden, dass die Kriegsparteien im Osten der Ukraine zum Beginn des neuen Schuljahres am 1. September die Waffen schweigen lassen wollen. Sowohl das ukrainische Militär als auch die Separatisten hätten in die Feuerpause eingewilligt, sagte der Vertreter der OSZE in der Ukraine-Kontaktgruppe, Martin Sajdik, am Mittwoch nach einem Treffen in der weißrussischen Hauptstadt Minsk.

Seit letztem Jahr sind bereits zwei umfassende Waffenruhen ausgerufen, aber wiederholt gebrochen worden. Insgesamt sind bei dem Konflikt bisher 6400 Menschen ums Leben gekommen. Die Kontaktgruppe versucht, ein Ende der Kämpfe zu erreichen. Ihr gehören neben der OSZE und der Ukraine auch Russland an. Vertreter der Rebellen nehmen ebenfalls an den Gesprächen teil.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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  • Zitat S. Gabriel: “Ich nehme den Menschen in seinem Menschsein an, egal, was er kostet.”
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    SPD-Chef Sigmar Gabriel lässt kranken Vater allein
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    Ahrensburg, vor den Toren Hamburgs. Hier, in einer schmucken Seniorenresidenz, lebt der 91-jährige Walter Gabriel. In seinem Arbeitsleben war er Beamter in der Kreisverwaltung Bad Oldesloe. Doch nur im Heim ist bekannt, dass der alte Mann im Rollstuhl der Vater des SPD-Vorsitzenden ist – des Mannes, der vielleicht 2013
    Kanzler wird. Besuch von seinem berühmten Sohn bekommt er aber nie. Auch jetzt nicht, nachdem der 52-jährige Politiker zum zweiten Mal Vater geworden ist.
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    1962, Sigmar war drei Jahre alt, trennten sich die Eltern. Gegen seinen Willen blieb Sigmar beim Vater, wurde von der Oma betreut. 1968 musste Sigmar dem Vater in die Nähe Hamburgs folgen, obwohl die Mutter das Sorgerecht zugesprochen bekam. Der Sohn litt und verzieh das dem Vater nie.

    „Ich liege im Sterben“, klagt Walter Gabriel, an einem Tumor im Kopf erkrankt. Doch an Versöhnung denkt Sigmar Gabriel, der bekennende Lutheraner, offenbar nicht. Alle Fragen zu seinem Vater blockt er ab.

  • FOCUS titelt:
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    "Es gibt hier viele Lügner"Flüchtlinge tricksen:
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    Nur als "falsche" Syrer erreichen sie ihr Ziel Westeuropa

  • Junge Frau schreibt:
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    Und wer soll unsere Politik zur Vernunft bringen? -Solange sich Deutschland weiterhin wie ein Vasall der USA verhält, stehen unsere Karten schlecht
    .-
    Ich fühle mich allein gelassen von der Politik und bin enttäuscht. Die Destabilisierung Europas ist in vollem Gange und dass erste was in Deutschland kollabieren wird/muss sind unsere Sozialsysteme in die mittlerweile nur noch der dt Michel einzahlt.
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    Die Mär von den Fachleuten wird uns auch nur noch so lange erzählt, bis auch dem letzten Idioten klar sein dürfte, dass es um Lohndumping geht.
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    „Sie arbeiten nicht für 5 Euro, gut, hinter Ihnen warten bereits die nächsten Bewerber. “
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    Ich bin derzeit schwanger und mache mir große Sorgen um die Zukunft, die Verantwortungslosigkeit unserer Politkasper macht mich fast ohnmächtig. Sagt mir, was kann der einzelne tun?
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    Ich kläre auf, unterschreibe Petitionen und verbreite sie, ich bin kritisch und stelle unangenehme Fragen… was kann man noch tun?! Ich möchte nicht, dass unsere Geschichte traurig endet..

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