Flüchtlingskrise
Das Ende der Euphorie

PremiumFlüchtlinge allein werden das Demografie- und Fachkräfteproblem nicht lösen, sagen Experten. Integration in den Arbeitsmarkt wird lange dauern. Experten fordern Schnellverfahren für Qualifizierte.

BerlinDas Problem beschäftigt Unternehmer: Die Zahl junger Leute, die sich ausbilden lassen wollen, ist in einem Jahrzehnt um ein Viertel gesunken. Jeder dritte Betrieb konnte 2014 nicht alle Lehrstellen besetzen. 600.000 offene Stellen melden die Unternehmen – ein Rekord. Der demografische Einbruch beim Bestand an Arbeitskräften lässt sich bis 2030 nur dann auf knapp eine Million begrenzen, wenn jedes Jahr unter dem Strich gut 300.000 Menschen zuwandern.

Ist es aus arbeitsmarktpolitischer Sicht also nicht ein Segen, wenn dieses Jahr 800.000 oder mehr Flüchtlinge zu uns kommen? Der Direktor des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Klaus F. Zimmermann, dämpft...

 
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