Flüchtlingskrise
EU-Staaten erzwingen Verteilung vom Flüchtlingen

Paukenschlag in Brüssel: Die EU-Innenminister entscheiden nun doch über eine Verteilung von Asylsuchenden – quasi mit der Brechstange. Denn vier ost- und mitteleuropäische Staaten stellen sich quer.

Brüssel/BerlinÜberraschend haben sich die EU-Innenminister mit großer Mehrheit auf die Verteilung von 120.000 Flüchtlingen innerhalb Europas geeinigt. Die Entscheidung fiel gegen die Stimmen von vier EU-Ländern, wie Diplomaten am Rande des Treffens am Dienstag in Brüssel mitteilten.

Damit trafen die Ressortchefs eine Entscheidung, die nicht wie üblich im Konsens aller Staaten zustande kam, sondern lediglich mit qualifizierter Mehrheit. Ungarn, Rumänien, Tschechien und die Slowakei stimmten gegen den Quoten-Kompromiss, berichteten Diplomaten. Details zur Einigung blieben zunächst offen.

Die Verteilung der 120.000 Flüchtlinge hatte vorher zu schwerem Streit unter den EU-Ländern geführt. Sie soll nun zunächst ausschließlich Griechenland und Italien...

 
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