Folgen des Brexit-Votums
Abkehr vom Freihandel

PremiumWider die Globalisierung: Der EU-Ausstieg der Briten befeuert die Gegner von Handelsabkommen. Auch das transatlantische Freihandelsprojekt TTIP gerät zunehmend in die Kritik. Die Wirtschaft fürchtet um das Exportgeschäft.

Berlin/Washington/DüsseldorfDer Freihandel, so lautete über Jahrzehnte die herrschende Meinung auf beiden Seiten des Atlantiks, fördert Wohlstand, Frieden und Freiheit. In dieser Überzeugung schlossen die Staaten Handelsabkommen, senkten die Zölle oder vereinigten sich in einem gemeinsamen EU-Binnenmarkt.

Doch der EU-Ausstieg der Briten befeuert die Kritiker, die Grenzen wieder hochziehen und nationale Souveränität zurückerobern wollen. Sie melden sich so vehement zu Wort wie der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump. In seiner bislang detailliertesten Rede zur Lage der Wirtschaft kündigte er jetzt in Pennsylvania an, den Freihandel unerbittlich bekämpfen zu wollen. Das Abkommen TPP mit den Pazifik-Anrainern, das US-Präsident Barack Obama gerade ausgehandelt...

 
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