Frankreich
Scharfe Attacken vor der Wahl

Im Wahlkampfendspurt um die französische Präsidentschaft haben sich der bürgerliche Kandidat Nicolas Sarkozy und seine linke Rivalin Segolene Royal in einer bislang nicht gekannten Schärfe attackiert.

HB PARIS. Der in Umfragen führende Sarkozy warf seiner sozialistischen Konkurrentin vor, sie habe aus Verzweiflung die fundamentalen Regeln der Demokratie mit „kriegsähnlicher Sprache“ verletzt. Die Sozialistin hatte am Freitag in einem Rundfunkinterview gewarnt, falls Sarkozy am Sonntag zum Präsidenten gewählt werde, könnte es zu Gewaltausbrüchen kommen. Sie spielte damit auf die umstrittenen Äußerungen des früheren Innenministers während der Vorstadtunruhe Ende 2005 an, als Sarkozy gewaltbereite Einwanderer als Gesindel bezeichnete und viele Immigranten damit gegen sich aufbrachte.

Als RTL-Radio nachhakte, ob Royal tatsächlich damit rechne, dass es im Falle einer Wahl Sarkozys zur Gewalt komme, antwortete die Sozialistin: „Ich denke...

 
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