Französische Journalisten angeblich zur Mitarbeit verpflichtet
Bericht über Freilassung französischer Geiseln

Die seit Mitte August verschleppten französischen Journalisten sind möglicherweise gegen Bedingungen freigekommen. Einem Bericht im Internet zufolge wurden die Gefangenschaft der beiden beendet.

HB BERLIN. Im Internet ist ein Bericht über die angebliche Freilassung der im Irak entführten französischen Journalisten aufgetaucht. Laut übereinstimmenden Agenturmeldungen erklärte eine Extremisten-Gruppe mit dem Namen «Islamische Armee im Irak» auf einer Internetseite, sie hätte «die Gefangenschaft zweier französischer Journalisten beendet».

Der bislang unbestätigte Bericht wurde auf der Internetseite «Islam Memo» verbreitet. Die Reporter Christian Chesnot und Georges Malbrunot hätten demnach zugestimmt, für die Gruppe zu arbeiten.

Sie hätten versprochen, den Westen über die «Wirklichkeit des Krieges und die Wahrheit des irakischen Widerstandes» zu informieren, zitiert die Internetseite aus einer Stellungnahme der Gruppe. Die Journalisten hätten demnach zugesagt, über Kämpfe und Angriffe der «Armee» zu berichten. Dies sei für einen nicht näher bezeichneten Zeitraum vereinbart worden.

Die französische Regierung reagierte zurückhaltend auf den Bericht. Die Erklärung werde geprüft, sagte ein Sprecher. Über die Echtheit könne er derzeit nichts sagen.

Die Journalisten waren am 20. August in Nadschaf entführt worden.

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