Freihandel
Europas Kräftemessen mit China

PremiumDie zweitgrößte Volkswirtschaft zeigt sich von ihrer harten Seite: Bei einer Handelserklärung gibt sich Peking kompromisslos und verprellt die Europäer. Der nächste Schlagabtausch droht beim Deutschland-Besuch von Premier Li Ende Mai.

Peking/Brüssel/BerlinAuf dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Davos hat sich Chinas Präsident Xi Jinping im Januar dieses Jahres zum Vorkämpfer für den globalen Freihandel aufgeschwungen. Sein wichtigstes globales Projekt soll die Neuauflage der Seidenstraße als internationales Handelsnetzwerk werden. Staatsgäste aus mehr als 100 Ländern sind derzeit in Peking, um auf der Seidenstraßen-Konferenz über neue Wirtschaftskorridore zu verhandeln. Dort betonte Xi am Sonntag: „Wir sollten das globale Handelssystem stärken, Freihandelszonen ausbauen und Liberalisierung fördern.“

In der Realität jedoch trickst und foult China. Die Staatschefs und Regierungsvertreter sollen in Peking eine gemeinsame Handelserklärung unterzeichnen. Doch die Unterhändler der Volksrepublik haben bisher alle europäischen...

 
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