Premium Freihandel Schicksalsfrage für Gabriel

In Deutschland hängt TTIP an der Haltung der SPD. Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel kämpft um Zustimmung der Genossen für das Abkommen – und warnt vor den aufstrebenden Mächten aus Fernost.
Der Bundeswirtschaftsminister wirbt für TTIP. Quelle: dpa
Sigmar Gabriel

Der Bundeswirtschaftsminister wirbt für TTIP.

(Foto: dpa)

BerlinSPD-Chef Sigmar Gabriel hat sich ein paar gute Argumente zurechtgelegt, wenn er das transatlantische Freihandelsabkommen TTIP verteidigen will. Das Abkommen biete Europa und Amerika voraussichtlich ein letztes Mal die Chance, die Standards für einen fairen und offenen Freihandel auf Jahrzehnte festzulegen. Sollten die USA und die EU das Abkommen nicht zuwege bringen, würden künftig die aufstrebenden asiatischen Volkswirtschaften, allen voran China, die Konditionen diktieren – mit allen negativen Folgen.

 
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