Freihandelsabkommen
Kinderarbeit bremst Einigung der EU mit Indien

Die Hoffnung europäischer Unternehmen auf ein umfassendes Freihandelsabkommen mit Indien wird sich in absehbarer Zeit nicht erfüllen. Der Konflikt, der an den Themen Kinderarbeit und Umweltschutz entbrannte, reiht sich ein in eine Serie von Rückschlägen der EU.

NEU-DELHI. Das ist das ernüchternde Ergebnis des Gipfeltreffens zwischen den Spitzen der Europäischen Union und Indien Ende vergangener Woche in Neu-Delhi. Grund ist die Forderung der EU-Kommission, dass internationale Abkommen zum Verbot von Kinderarbeit und zum Schutz der Umwelt Teil des Freihandelspakts werden müssten. Indien lehnt dies entschieden ab. Soziale Themen wie Kinderarbeit hätten in dem Abkommen nichts zu suchen, sagte Handelsminister Anand Sharma. Aus indischen Regierungskreisen hieß es, der geplante Handelsvertrag sei gefährdet, sollte die EU auf ihrer Forderung beharren.

Verhandlungen mit Asean stocken

Der Konflikt reiht sich ein in eine Serie von Rückschlägen der EU bei ihren Bemühungen...

 
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