Friedensnobelpreis-Verleihung
Al Gore mahnt und flirtet

Der frühere US-Vizepräsident Al Gore und der Chef des Weltklimarates, Rajendra Pachauri, haben in Oslo den Friedensnobelpreis entgegengenommen. In seiner Rede fand Gore klare Worte für Klimasünder – und flirtete ein bisschen mit der US-Präsidentschaftskandidatur.

OSLO. Ernste Miene angesichts einer drohenden Klimakatastrophe und nebenbei ein bisschen Flirten mit der Präsidentschaftskandidatur: Der frühere US-Vizepräsident Al Gore hat das Rampenlicht bei der Verleihung des Friedensnobelpreises in Oslo genutzt wie lange kein Preisträger mehr.

Schon fast im Stil eines globalen Staatsoberhauptes rief der 59-Jährige zu einer weltweiten Mobilisierung auf und scheute auch nicht den direkten Vergleich mit ganz anderen Mobilisierungen: „Genau wie eine frühere Generation bei ihrem Sieg über den Faschismus die moralische Autorität zur Lösung dieser Krise fand, können wir unsere Chance zum Sieg über die Klimakrise nutzen.“

Aber es müsse eben schnell und zupackend gehen, wie...

 
Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%