Gabriel-Ministerium warnt vor Trump
Wie der neue US-Präsident der Wirtschaft schadet

PremiumKurzfristig könnte der designierte US-Präsident Donald Trump ein konjunkturelles Strohfeuer entfachen – mittelfristig aber überwiegen nach Überzeugung der Bundesregierung die negativen Folgen seiner Wirtschaftspolitik. Das belegt ein Papier aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Berlin ist besorgt.

BerlinDie Bundesregierung sorgt sich um die Entwicklung der US-Wirtschaft unter dem künftigen Präsidenten Donald Trump. In einem internen Papier des Bundeswirtschaftsministeriums, das dem Handelsblatt vorliegt, heißt es, Trumps Pläne könnten zwar kurzfristig das Wachstum der US-Wirtschaft beflügeln, mittelfristig würden aber die Bremseffekte überwiegen. Mit unangenehmen Folgen für die Handelspartner der USA.

Es ist das erste Mal, dass die Bundesregierung ein konkretes Szenario für die Folgen der sich abzeichnenden US-Wirtschaftspolitik entwirft. Das Beunruhigende daran: Die Bundesregierung fürchtet, dass Deutschland die negativen Effekte zu spüren bekommt. Die Pläne Trumps seien „zusammengenommen geeignet, das US-Wachstum mittelfristig zu dämpfen, die Inflation...

 
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