Gaddafi-Verhaftung
Schweiz entschuldigt sich bei Libyen

Eine schwerwiegende diplomatische Verstimmung zwischen der Schweiz und Libyen steht offenbar vor der Beilegung: Die Schweiz hat sich für die Verhaftung eines Sohnes des libyschen Staatschefs Muammar el Gaddafi entschuldigt.

HB TRIPOLIS/BERN/LONDON. Bei einem Überraschungsbesuch in Libyen hat sich der Schweizer Bundespräsident Hans-Rudolf Merz am Donnerstag für die Verhaftung eines Sohnes des libyschen Staatschefs Muammar el Gaddafi entschuldigt. Damit leitete Merz die Beilegung der schweren diplomatischen Krise zwischen Bern und Tripolis ein. Beide Länder einigten sich nach offiziellen Angaben aus der Schweiz in einem Vertrag darauf, die bilateralen Beziehungen komplett wiederherzustellen.

Zwischen den beiden Ländern war es zu schweren diplomatischen Verstimmungen gekommen, nachdem Hannibal Gaddafi, ein Sohn des Revolutionsführers, im Juli vergangenen Jahres in einem Genfer Hotel zwei Hausangestellte misshandelt hatte und deshalb zwei Tage in Untersuchungshaft saß.

Die Schweiz...

 
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