Gastbeitrag von Allianz-Chef Oliver Bäte
Die marode Ader der Weltwirtschaft

PremiumDie Weltwirtschaft schwächelt. Ein großes Problem sind die mangelnden Investitionen in die Infrastruktur. Damit mehr private Gelder fließen, sind zwei Hemmnisse abzuschaffen, fordert Allianz-Chef Oliver Bäte. Ein Gastbeitrag.

MünchenDie Weltwirtschaft ächzt unter schwachem Wachstum, schwachem Handel, schwacher Beschäftigung – und hat darüber hinaus ein Defizit, das Volkswirte und Regierungen umtreibt: mangelnde Investitionen in die Infrastruktur. Lückenhafte, veraltete, marode oder nicht vorhandene Kommunikations-, Versorgungs- und Verkehrsnetze bremsen Entwicklung und Wachstum. Wenn dieser Mangel nicht behoben wird, verringern sich in Süd und Nord, Ost und West die Chancen der Menschen, am potenziellen Wohlstand der Welt teilzuhaben.

Nicht weniger als 3,3 Billionen US-Dollar pro Jahr oder 3,8 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts müssten bis 2030 in Infrastrukturprojekte weltweit investiert werden, um mit dem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum Schritt zu halten. Davon entfallen 60...

 
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