Premium Gastbeitrag von Hans-Werner Sinn Wie die USA den Dollar selbst teuer gemacht haben

Deutschlands Leistungsbilanzüberschuss ist extrem hoch, aber nicht aufgrund von Währungsmanipulationen, wie Donald Trump behauptet. Der US-Präsident sollte besser vor der eigenen Haustür kehren. Ein Gastbeitrag.
  • Hans-Werner Sinn
Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität von München. Er war Präsident des Ifo-Instituts und Berater des Wirtschaftsministeriums. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com. Quelle: AFP
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Hans-Werner Sinn ist Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft an der Universität von München. Er war Präsident des Ifo-Instituts und Berater des Wirtschaftsministeriums. Sie erreichen ihn unter: gastautor@handelsblatt.com.

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Der amerikanische Präsident kritisiert den enormen deutschen Leistungsbilanzüberschuss und hält ihn für das Ergebnis einer deutschen Währungsmanipulation. Das kann so nicht stehen bleiben. Richtig ist, dass der Überschuss groß, ja zu groß ist. Falsch ist, dass er aufgrund von Manipulationen zustande kam.

 

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