Gastbeitrag zu Trumps Außenpolitik
„Ein Sheriff, der nicht mit Platzpatronen schießt“

PremiumDer Historiker Niall Ferguson sieht die Angriffe auf Syrien als möglichen Start einer neuen US-Außenpolitik. Doch nach dem Raketenangriff auf Syrien müsse US-Präsident Donald Trump mit einer Strategie überzeugen.

Wenn sich die Zustimmung für einen Präsidenten an einem Tiefpunkt befindet und der Kongress zögert, seinen Haushaltsplan zu beschließen, wendet er sich natürlich, auf der Suche nach schnellen Erfolgen, der Außenpolitik zu. Das jedenfalls ist die zynische Interpretation der Entscheidung von Präsident Donald Trump. Er ließ vergangene Woche 59 Tomahawk-Raketen auf einen syrischen Luftwaffenstützpunkt feuern, um Vergeltung für Baschar Assads Giftgaseinsatz zu üben.

Ich sehe Trumps Aktion eher positiv. Es ist nicht so, dass ich glaube, eine Raketensalve würde den Bürgerkrieg in Syrien beenden. Natürlich kann sie das nicht. Ich glaube vielmehr, dass wir jetzt den Beginn einer verbesserten amerikanischen...

 
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