Gaza
Extremistenführer bei israelischem Luftangriff getötet

Bei einem israelischen Luftangriff auf ein Auto im Gazastreifen sind ein Führer der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden und ein zweiter Palästinenser getötet worden. Neun Passanten wurden bei dem Angriff im Flüchtlingslager Dschebalija verletzt,

HB GAZA. Ein Geländewagen mit den Männern sei im Flüchtlingslager Dschabalia von einer Rakete getroffen worden, teilten Rettungsdienste und die palästinensische Polizei in Gaza mit. Einer der Getöteten sei Hassan al-Mathun, ein Anführer der Brigaden, dessen Gruppe noch am Vortag Raketen auf Ziele in Israel abfeuert habe.

Madhun wurde von der Regierung in Jerusalem beschuldigt, im vergangenen Jahr den Bombenanschlag auf den israelischen Flughafen Aschdod geplant zu haben, bei dem zehn Menschen ums Leben kamen. Nach dem Luftangriff versammelten sich Dutzende von aufgebrachten Mitgliedern der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden vor dem örtlichen Krankenhaus, in das die Leichen gebracht wurden. Sie schossen in die Luft und forderten in Sprechchören Rache.

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