Gaza-Konflikt
USA geben 47 Millionen für humanitäre Hilfe frei

Hilfe für palästinensische Flüchtlinge: Die USA stellen 47 Millionen Dollar für humanitäre Hilfe in Gaza bereit. Gleichzeitig hebt John Kerry das Recht Israels hervor, sich gegen Angriffe zu verteidigen.
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KairoDie US-Regierung hat den Palästinensern im Gazastreifen humanitäre Hilfen im Umfang von 47 Millionen Dollar (knapp 35 Millionen Euro) zugesagt. Die USA seien sehr besorgt angesichts der zivilen Opfer des israelischen Militäreinsatzes, sagte US-Außenminister John Kerry am Montag in Kairo nach einem Treffen mit UN-Generalsekretär Ban Ki Moon. Kerry hob aber gleichzeitig das Recht Israels hervor, sich gegen die Angriffe aus dem Gazastreifen zu verteidigen.

Das Geld soll unter anderem dem UN-Hilfswerks für palästinensische Flüchtlinge (UNRWA) zugute kommen. Kerry und Ban sind in die Region gereist, um die internationalen Bemühungen um eine Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas zu unterstützen.

Ban forderte nach seiner Ankunft eine sofortige Waffenruhe im Gazastreifen. Israel und die militanten Palästinenser könnten im Anschluss an eine Feuerpause in einen Dialog über ihre Differenzen treten, sagte er. Mit Blick auf über 500 Tote seit dem 8. Juli fügte er hinzu: „Gaza ist eine offene Wunde, ein Heftpflaster hilft da nicht.“

Kerry wollte nach einem Gespräch mit Ban am Dienstag mit Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi und Außenminister Samih Schukri zusammenkommen. Auf dem Programm steht außerdem eine Begegnung mit dem Generalsekretär der Arabischen Liga, Nabil al-Arabi. Ägypten hatte eine Waffenruhe im Gazakonflikt vorgeschlagen, die die radikal-islamische Hamas jedoch abgelehnt hat.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas und der Führer der Hamas- Exilorganisation, Chaled Maschaal, erörterten in der katarischen Hauptstadt Doha Möglichkeiten für einen Waffenstillstand. Palästinensische Offizielle sprachen von gewissen Fortschritten, wiesen aber darauf hin, dass eine Einigung zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas weiterhin nicht in Reichweite sei.

Für einen palästinensischen Fernsehbericht über eine fünfstündige humanitäre Feuerpause am Dienstag gab es keine israelische Bestätigung. Im israelischen Onlineportal „Ynet“ hieß es unter Berufung auf den palästinensischen Fernsehsender, der der radikalen Gruppierung Islamischer Dschihad nahe steht, die Waffenruhe solle am Dienstag um 10.00 Uhr beginnen.

Der Gaza-Krieg hat in zwei Wochen schon mehr als 500 Menschenleben gefordert und droht noch blutiger zu werden. Die israelische Bodenoffensive gegen militante Palästinenser im Gazastreifen entwickelt sich zu einem verlustreichen Häuserkampf. Mehr als 3300 Menschen wurden bereits verletzt. Bis zu 200 000 sind nach palästinensischen Angaben in dem abgeriegelten Küstenstreifen auf der Flucht.

US-Präsident Barack Obama äußerte „ernsthafte Bedenken“ wegen der ständig steigenden Zahl ziviler Opfer in Gaza. Die internationale Gemeinschaft müsse die Gewalt in Gaza stoppen, sagte er am Montag in Washington. Sein Sprecher Josh Earnest erinnerte Israel an „die eigenen Ansprüche“ beim Schutz von Zivilisten. „Das wird keine leichte Arbeit werden.“

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  • Wie kann sich Israel bei dem Gemetzel noch anmaßen zu behaupten eine demokratischer und humanitärer Staat zu sein? - Schön, dass wir in Europa in Wesentlichen den Neandertaler - Status schon hinter uns gelassen haben. - Ich wünsche der palästinensischen, aber auch der friedlichen israelischen Zivilbevölkerung eine Perspektive für ein respektvolles Zusammenleben. Ein Palästinenser ist ein Mensch, der keinesfalls weniger wert ist, als ein Bürger Israels. - Islamisten verachte ich genauso wie orthodoxe Juden - keine Religion ist es Wert für diese zu sterben oder zu morden - keine!

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