Gefassten kommen hauptsächlich aus dem Ausland
El-Kaida-Verdächtige in Kenia festgenommen

In Kenia sind zwei Dutzend Personen inhaftiert worden, die El Kaida angehören sollen. Sie sollen sich an den Anschlägen auf die US-Botschaft und Hotel in Mombasa beteiligt haben.

HB BERLIN. Behörden in Kenia haben mehr als zwei Dutzend Verdächtige festgenommen, nach denen im Zusammenhang mit zwei Anschlägen der Terrororganisation El Kaida gefahndet worden war. Unter ihnen seien mutmaßliche Drahtzieher der Anschläge, teilte ein Regierungssprecher laut einem Bericht der Zeitung «East African Standard» mit. Einige stünden zudem auf der Liste der meistgesuchten Personen der US-Bundespolizei FBI. Die Festgenommenen sollen an dem Autobombenanschlag auf die amerikanische Botschaft in Nairobi 1998 und dem Anschlag auf ein Hotel in Mombasa im vergangenen Jahr beteiligt gewesen sein, zitierte das Blatt Sicherheitsminister Christopher Murungaru.

Zu beiden Anschlägen hatte sich El Kaida bekannt. Bei den meisten Verdächtigen handele es sich um ausländische Staatsbürger, sagte der Minister. Die kenianische Regierung wolle sie jedoch nicht an die USA ausliefern.

Bei einer kürzlich in Zusammenarbeit mit ausländischen Sicherheitsbehörden durchgeführten Anti-Terror-Operation seien einige Verdächtige auch im benachbarten Somalia festgenommen worden. US-Brigadegeneral Mastin Robeson, der Leiter einer Anti-Terror-Einheit in der Region, erklärte, dass die USA gemeinsam mit regionalen Behörden 25 Terrorverdächtige festgenommen oder getötet hätten. Nach Hunderten weiterer Terrorverdächtiger werde in afrikanischen Ländern noch gesucht.

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