Geiselhaft
Alles Ringen um die Freilassung von Betancourt hilft nichts

Die Bemühungen zur Freilassung der schwer kranken kolumbianischen Politikerin Ingrid Betancourt aus der Geiselhaft der Linksguerilla FARC stecken trotz internationalen Drucks in einer Sackgasse. Die Rebellen, aber auch der konservative Präsident Álvaro Uribe, beharren auf ihren Positionen – eine schnelle Lösung erscheint immer unwahrscheinlicher.

MEXIKO-STADT. Uribe betonte bei einer Rede in der Universität Javeriana von Bogota erneut, dass er der Forderung der FARC nach Einrichtung einer entmilitarisierten Zone nicht nachkommen werde. Die Guerilla macht eine solche Zone zur Voraussetzung für einen Austausch Betancourts sowie rund 40 weiterer Geiseln gegen 500 Rebellen aus kolumbianischen Gefängnissen.

Zudem lehnte der FARC-Sprecher Rodrigo Granda eine einseitige Freilassung der seit dem 23. Februar 2002 verschleppten Franco-Kolumbianerin Betancourt ab. Dies sei unannehmbar; auch weil erste kleine Fortschritte bei der Verhandlung über ihre Freilassung Anfang März zunichte gemacht wurden, als die kolumbianische Armee mit Raúl Reyes einen der wichtigsten FARC-Führer in...

 
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