Geplatzter Deal mit Chinesen
US-Geheimdienst stoppte Aixtron-Übernahme

PremiumBerlin hat der Übernahme des Chip-Anlagenbauers Aixtron durch einen chinesischen Investor nicht zugestimmt. Der Grund ist überraschend: US-Geheimdienste wiesen auf das militärische Potenzial hin.

BerlinDie geplatzte Übernahme des Chip-Anlagenbauers Aixtron bekommt eine überraschende Wendung. Nach Informationen des Handelsblatts aus deutschen Geheimdienstkreisen intervenierten amerikanische Geheimdienste beim Kanzleramt, um den Deal mit den Chinesen zu verhindern. Die Amerikaner präsentierten Ermittlungsergebnisse, wonach Produkte von Aixtron auch militärisch genutzt werden können. Es wird in Washington befürchtet, dass China Chips, die mit Aixtron-Maschinen produziert wurden, in seinem Nuklearprogramm einsetzt.

Am vergangenen Freitag hatte das Bundeswirtschaftsministerium seine Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Übernahme durch einen chinesischen Investor überraschend zurückgezogen. Als Grund wurde bislang von deutscher Seite über sicherheitspolitische Erwägungen der Bundesregierung spekuliert. Das Kanzleramt wollte sich auf Anfrage zu den neuen...

 
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