Gesetzespaket
Italien will den Kündigungsschutz lockern

Italiens Gewerkschaften schäumen: Der italienische Senat hat den ersten Teil einer Reform gebilligt, die den Kündigungsschutz lockert. Ministerpräsident Monti demonstrierte seinen Glauben an positive Folgen eindrücklich.

RomDer italienische Senat hat am späten Mittwochabend den ersten Teil einer umstrittenen Arbeitsmarktreform gebilligt. Das Gesetzespaket soll vor allem den Kündigungsschutz lockern und Arbeitgebern damit mehr Flexibilität bei der kurzfristigen Einstellung und Entlassung von Beschäftigten gewähren.

Die italienischen Gewerkschaften hatten die Reform zuvor scharf kritisiert. Ministerpräsident Mario Monti erklärte hingegen, das Gesetzespaket werde für Wirtschaftswachstum sorgen.

Um die Reform zügig durch das Parlament zu bringen, hatte Monti die Abstimmung mit der Vertrauensfrage verknüpft. Nach der Abstimmung über den zweiten Teil im Senat muss die Abgeordnetenkammer noch über das Gesetzespaket entscheiden.

 
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