Gespräche dauern an
China und EU ringen um Lösung in Textil-Krise

In der Krise um die sich stapelnden chinesischen Textileinfuhren in europäischen Zollhäfen haben China und die EU noch keinen Ausweg gefunden. Die Gespräche dauerten am Samstag in Peking den dritten Tag an, nachdem am Freitag bis in den Abend verhandelt worden war, wie Delegationskreise schilderten.

HB PEKING. Die Experten suchen eine Lösung für viele Millionen Pullover, Hosen, Blusen, T-Shirts und andere Textilien, die in EU-Zollhäfen festgehalten werden, weil die Einfuhrquoten für dieses Jahr bereits ausgeschöpft sind.

In den Gesprächen geht es darum, ob es zu einer Quotenerhöhung kommt, welche Textilien einbezogen werden könnten oder ob Quoten vom nächsten Jahr vorgezogen werden sollen. Nach dem Ende des Quotensystems im internationalen Textilhandel zum Jahresanfang waren die Exporte aus China derart gestiegen, dass auf Druck einiger EU- Staaten neue Begrenzungen ausgehandelt worden waren, um Textilindustrien zu schützen. Der Anstieg wurde im Juni auf 8 bis 12,5 Prozent bis 2007 begrenzt. Doch sind die Quoten von acht der zehn Kategorien heute schon erschöpft.

Die USA, die Schutzmaßnahmen im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) ergriffen haben, werden am Dienstag und Mittwoch in einer neuen Verhandlungsrunde in Washington versuchen, ähnlich wie die EU eine Vereinbarung mit China über ein Quotensystem auszuhandeln.

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