Gold- und Waffenhandel
Uno ermittelt gegen Blauhelme

Im Kongo stehen Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen stehen im Verdacht, in Gold- und Waffengeschäfte verwickelt zu sein. Die dortige UN-Mission berichtete am Mittwoch in New York, dass gegen eine Reihe von Friedensschützern Ermittlungen liefen.

HB NEW YORK. Einzelheiten wurden jedoch nicht mitgeteilt. Dem Vernehmen nach könnte es sich aber um Summen von bis zu 2,5 Millionen Dollar (1,8 Millionen Euro) in Gold handeln.

Die Untersuchung läuft den Angaben zufolge bereits seit Anfang 2006 und soll in drei Wochen abgeschlossen sein. Federführung hat eine UN-Spezialabteilung, die für die Aufklärung gravierender Missstände verantwortlich ist. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon kündigte an, sollte sich wirklich Fehlverhalten nachweisen lassen, würden die Urheber zur Verantwortung gezogen.

Der Bericht wird nach Abschluss der Abteilung für Friedensmissionen in New York und der UN-Mission vor Ort zugeleitet. Auch die Länder, deren Soldaten von den Vorwürfen betroffen sind, können Einsicht bekommen. Die UN-Verantwortlichen im Kongo betonten, bei ihnen gelte nach wie vor eine „absolute Null-Toleranz-Politik bei Fehlverhalten.“

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