Griechenland in der Krise
Streiks sollen Fähren und Fernsehen stoppen

Viele europäische Länder diskutieren über Bedingungen dafür, Griechenland abermals ein Hilfspaket zu schnüren. Indessen wollen die griechischen Gewerkschaften heute das Land mit Streiks überziehen.
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AthenUngeachtet der nahenden neuen Hilfsaktion für den Schuldensünder Griechenland machen die Gewerkschaften dort abermals mobil. Im Zentrum Athens und anderer Städte des Landes sind Kundgebungen gegen die harte Sparpolitik geplant. Zudem sind wieder umfangreiche Streiks geplant.

Deswegen soll es vor allem im Fähr- und Flugverkehr Probleme geben. Viele Flüge sollen mit Verspätung stattfinden. Fähren werden nicht auslaufen, weil die Seeleute für 24 Stunden streiken.

Auch die Journalisten werden für 24 Stunden streiken. Aus diesem Grund wird es keine Nachrichten im Radio und Fernsehen geben. Alle staatlichen Behörden wie Ministerien, Museen und Steuerämter sowie viele Schulen sollen geschlossen bleiben. Zu den Streiks haben die beiden größten Gewerkschaftsverbände des privaten (GSEE) und des staatlichen Sektors (ADEDY) aufgerufen.

Griechenland soll nach Medienberichten ein weiteres Hilfspaket im Umfang von bis zu 60 Milliarden Euro erhalten, um den drohenden Staatsbankrott abzuwenden. Im Gegenzug muss das hochverschuldete Land noch härtere Auflagen als bisher erfüllen.

Vor einem Jahr hatte Griechenland bereits ein Hilfspaket im Umfang von 110 Milliarden Euro erhalten. Eine Rückkehr zur eigenständigen Finanzierung an den Kapitalmärkten scheint derzeit unmöglich. Auch verläuft die Verringerung des Haushaltdefizits schleppend. Hintergrund seien Steuerausfälle infolge der schweren Rezession.

In einem dramatischen Appell wandten sich der griechische Staatspräsident Karolos Papoulias und Ministerpräsident Giorgos Papandreou über das Fernsehen ans griechische Volk. Die gesamte Nation müsse mobil machen. „Anders geht es nicht“, sagte Papoulias.

Papandreou verurteilte erneut die Spekulationen über einen möglichen Abschied der Griechen vom Euro. „Unsere Antwort muss sein: Beständigkeit, Entschlossenheit und die Ruhe bewahren.“ Seine Regierung werde unabhängig von politischen Kosten die nötigen Reformen umsetzen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Wenn die Griechen Zeit zum Streiken haben, wird der Geldhahn sofort geschlossen bis sie die Bedingungen erfüllen.
    Basta
    Danke

  • Eine weitere Konkursverschleppung für GR wird immer teurer. Müssten die Poltiker persönlich haften wie Vorstände, hätten wir schon vor einem Jahr ein ordentliches Konkursverfahren erlebt, so wie andere Staaten zuvor auch. Die Kreditgeber haben trotz Staatsbürgschaften, also ohne Ausfallrisiko, doppelte und dreifache Zinssätze von GR erhalten. Jetzt müssen sie in die Verantwortung und mit bezahlen. Wieso eigentlich der Steuerzahler? Die Sorge, der EURO könnte entwertet werden, ist minimal, dafür ist GR zu unbedeutend. Selbst wenn der EURO-Kurs einbisschen einknicken sollte, wäre das für unsere deutsche Exportwirtschaft vorteilhaft, damit auch für die Arbeitsplätze und das höhere Steueraufkommen.Also, wo ist das Problem? Mit den vielen Generalstreiks in GR und der Steuerflucht der reichen Griechen kann es ohnenhin keine Besserung der Staatsfinanzen geben.

  • Die Griechen erhalten kein Rettungspaket. Die Banken erhalten diese Gelder, allen voran deutsche Banken die mit den Wucherzinsen exorbitange Gewinne gemacht haben, ohne Risiko wie es scheint. Die Griechen werden sogar noch dafür bestraft, dass ihre Regierungen sich in die Eurozone mit Hilfe von Goldman Sux gelogen haben. nun soll alles in Griechenland privatisiert werden, was die Lage für die normalen Menschen nochmals erschlimmern wird. All dass ist der grösste Raub in der Geschichte von Europa, gepant und ausgeführt von einer kleinen privaten Bankenelite und ein paar globalen Konzernen die am Ende auch den letzten Schuldener Deutschland einteignen werden. Leute wacht auf.

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