Griechenland in der Schuldenkrise
„Schuldenschnitt ist ein schmutziges Wort“

PremiumGriechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis gilt in Deutschland als Reizfigur. Im Handelsblatt-Interview spricht er über sein Image, den Geldbedarf seines Landes und sein Verhältnis zu Wolfgang Schäuble.

Athen„Ich heiße Yanis“, sagt der griechische Finanzminister und streckt dem Besucher die Hand zur Begrüßung entgegen. Die Flure und Büros des Finanzministeriums am Athener Syntagmaplatz sind verwaist an diesem Samstagnachmittag. Sogar in der Chefetage sieht man keinen der Bodyguards, die sonst hier herumstehen. Aber der Minister arbeitet. „Heute ist mal wieder ein verrückter Tag“, entschuldigt er sich für die halbstündige Verspätung.

Bis eben konferierte Yanis Varoufakis in seinem Amtszimmer mit seiner Vizeministerin Nadia Valavani über einen Gesetzentwurf, der in den nächsten Tagen ins Parlament soll. Varoufakis trägt einen dunkelroten Pulli, Jeans und rustikale schwarze Schnürstiefel. Er sagt: „So laufe...

 
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