Griechenland-Krise
„Lieber ein Ende mit Schrecken“

PremiumGriechenland braucht eine neue Drachme. Der Chefvolkswirt der Commerzbank, Jörg Krämer, empfiehlt, Bankguthaben zu einem anderen Wechselkurs auf die neue Währung umzustellen als Preise und Löhne.

Wenn sich Europas Staats- und Regierungschefs am Sonntag nicht doch noch von Regierungschef Tsipras zu einem faulen Kompromiss breitschlagen lassen, geht Griechenland und seinen Banken nächste Woche das Geld aus.

Zur Abwehr der Staatspleite wird vorgeschlagen, dass der griechische Staat dem Beispiel Kaliforniens folgt und seine Beschäftigten, Rentner und Lieferanten mit Schuldscheinen bezahlt. Aber die Schuldscheine eines von der Pleite bedrohten Staates dürften kaum Akzeptanz finden – schon gar nicht als Parallelwährung neben dem Euro.

Den Euro nach einem Austritt aus der Währungsunion einfach weiterzuverwenden, ist ebenfalls unrealistisch. Denn nach einer Staatspleite wären die Staatsanleihen im Besitz der griechischen Banken...

 
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