Griechenland-Krise
Verwirrung um IWF-Aussagen zu Schuldenschnitt

Einem Medienbericht zufolge drängt der IWF die Euroländer zu einem Schuldenschnitt für Griechenland. Nun hat Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dementiert. Dennoch könne „natürlich alles Mögliche passieren“.
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BerlinDer Internationale Währungsfonds (IWF) dringt laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble nicht auf einen Schuldenschnitt für Griechenland. Er wies einen entsprechenden Bericht am Dienstag vor der Auslandspresse in Berlin zurück. Die „Financial Times“ hatte gemeldet, der IWF dränge die Euro-Länder, Griechenland einen Teil seiner Schulden zu erlassen.

Ansonsten könne der IWF keine weiteren Hilfen mehr überweisen. Der Zeitung zufolge hatte IWF-Europachef Poul Thomsen den Euro-Finanzministern bei ihrem jüngsten Treffen in Riga eine solche Warnung übermittelt. „Natürlich hat Herr Thomsen diese Äußerung nicht gemacht“, sagte Schäuble.

Es sei allerdings „normal“, dass EU, EZB und IWF überprüften, ob die Schuldentragfähigkeit Griechenlands gewährleistet sei. Thomsen habe darauf hingewiesen, welche Auswirkungen sich durch die „eingetretene Verschlechterung“ der Finanzlage Griechenlands in den vergangenen Monaten ergeben. Schäuble sagte, offenbar sei die Liquidität Griechenlands geringer geworden. „Da kann natürlich alles Mögliche passieren. Wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten alles tun, um Griechenland zu helfen.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Griechenland-Krise: Verwirrung um IWF-Aussagen zu Schuldenschnitt"

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  • Griechenland ist auf einem guten Weg
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    und zwar in die Pleite.
    Aber das ist Griechenland schon seit 30 Jahren.
    Und jetzt fordert der IWF auch noch einen weiteren Schuldenschnitt.

    Der Internationale Währungsfonds (IWF) macht im Streit um Griechenlands Schuldenkrise massiv Druck. Laut "Financial Times" ("FT") hat der Fonds die EU-Staaten explizit aufgefordert, auf einen Teil ihrer Forderungen gegenüber Athen zu verzichten.

    Die Eurokraten sind "entsetzt"!
    Für Varoufakis ist das Wasser auf die Mühlen. Er forderte schon immer einen weiteren Schuldenschnitt.
    Für die betroffenen Länder ist das ein Schlag ins Gesicht.

    Gut, soll der IWF doch seine Zahlungen einstellen.
    Dann ist es auch mit den "Rettungseuropäern" vorbei.

  • Wolfgang Schäuble dementiert. Dennoch könne „natürlich alles Mögliche passieren“.

    Griechenland bzw. die finanzielle und wirtschaftliche Situation des Landes ist ein ewiges Thema. Dabei ist an sich alles klar: Das Land ist komplett im Schuldensumpf versunken. Die Wirtschaft mehr oder weniger zusammengebrochen. Die Arbeitslosigkeit liegt auf unerträglich hohen Niveaus, gerade bei der Jugend.

    Das ganze Gebilde wäre längst auseinandergebrochen, gäbe es da nicht noch einen Grund, der dieses unausgewogene Konstrukt zusammenhält: Die gerade von Berlin mitgetragene und vorangetriebene Horrorvision des Umbaus der undemokratischen EU von einer reinen Wirtschaftszone in einen Superstaat!

    Die „Vereinigten Staaten von Europa“ sind das Endziel der Bilderberger. Deren Vision die eigentlich schon längst gescheitert ist und dennoch immer weiter, immer wilder und immer verzweifelter verfolgt wird.

    Dieser Vision werden Vernunft, Demokratie und nicht zuletzt das Wohl der europäischen Völker untergeordnet, ja geopfert. Solange in Brüssel, in Berlin und den anderen Hauptstädten der EU an dieser Vision festgehalten wird, wird der griechische Totentanz weitergehen!

    Ziel: Die „Vereinigten Staaten von Europa“

    Warum erfahren wir in den Lügenmedien nichts über die VSE?

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien AGs?

  • Hängen wir alle am Tropf eines privaten Geldmonopols?

    Der Wirtschaftsweise Lars Feld erwartet ein 3. "Hilfspaket" für Athen.
    In einem Interview mit "Bild" (26.02.14) erklärte Feld: "Griechenland benötigt allein von Juli bis Oktober mehr als 10 Milliarden Euro. Da das Land an den Kapitalmärkten keine Kredite bekommt, führt an einem 3. Hilfspaket kein Weg vorbei."

    Die griechische Regierung benötigt dieses "Hilfspaket" von mehr als 10 Milliarden Euro um weiter ihre Zinsen an die Gläubiger (internationale Bankster) zahlen zu können!

    Schäuble die Bankstermarionette hat nie den Euro oder die Menschen in Griechenland gerettet!

    Gerettet (mit unseren Steuern) werden nur die reichen Gläubiger der Staaten, internationale Bankster und die Finanzeliten, auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger. (Steuer- bzw. Zinssklaven)

    Die eigentliche Ursache der Krise wird in den Lügenmedien nie debattiert.
    Die Anpassung an das Schuldgeldsystem der Bankenmafia, wird als "alternativlos" hingestellt.

    Die wenigen Damen und Herren der Welt, die sich als "Master of Univers" verstehen, kennen nur die öffentliche Verschuldung, verdammen Griechenland und diktieren den Gesellschaften ein kaltes Einspar- und Kürzungsprogramm, das die betroffenen Menschen demütigt und hoffnungslos macht. Zum Kern wollen sie nicht vorstoßen.

    Was wir brauchen, ist eine Bewegung, die gegen die Uninformiertheit der Bürger und gegen das Schuldgeldsystem bzw. Geldmonopol der Bankenmafia ankämpft.
    Gegen die Entleerung der Demokratie durch die globalen Bankster und ihre Konzerne für mehr soziale Demokratie und eine starke Zivilgesellschaft.

    Warum erfahren wir in den Lügenmedien nichts über das Geldmonopol bzw. Schuldgeldsystem der Bankenmafia?

    Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien AGs?

    Jeder der das nicht versteht, sollte im Internet nach "Schuldgeldsystem", "Prof. Bernd Senf - Tiefere Ursachen der Krise" oder "Goldschmied Fabian" suchen.

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