Premium Großbritannien Bank of England warnt vor Ansteckungsgefahr

Britische Banken sind kaum in Griechenland engagiert. Doch auch sie sind nicht außer Gefahr: Ein Dominoeffekt könnte den Finanzmarkt Großbritanniens erschüttern.
„Wir hoffen auf das Beste, bereiten uns aber auf das Schlimmste vor.“ Quelle: AFP
Britischer Finanzminister George Osborne

„Wir hoffen auf das Beste, bereiten uns aber auf das Schlimmste vor.“

(Foto: AFP)

LondonDie sich verschärfende Griechenlandkrise könnte die Finanzmarktstabilität Großbritanniens in Gefahr bringen. Zu diesem Schluss kommt die Bank of England in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Stabilitätsbericht.

Zwar seien die britischen Banken inzwischen nur noch in einem geringen Maße in Griechenland engagiert, heißt es darin. Allerdings könnte die Krise sich ausbreiten und Peripherieländer in der Eurozone in Mitleidenschaft ziehen, in denen britische Banken deutlich aktiver seien als in Griechenland.

Die jüngsten Ereignisse wie die Bankenschließung in Griechenland sowie die Einführung von Kapitalverkehrskontrollen hätten den Ausschlag dafür gegeben, dass sich der Ausblick verschlechtert habe, sagte Mark Carney, Chef der britischen Zentralbank.

 
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