Großbritannien und die EU
Brücke für ein neues Europa

PremiumDie Briten bleiben Europäer, auch wenn sie die EU verlassen. Beide Seiten sind aufeinander angewiesen. Es gilt, die Lebensadern der Volkswirtschaften zu stärken. Ein Gastbeitrag des Chefs der Deutschen Börse.

FrankfurtDas Jahr 2016 ist für optimistische Ökonomen eine Qual: Gegner der Globalisierung gewinnen weltweit an Zulauf. Freihandelsabkommen werden infrage gestellt, und die zweitgrößte europäische Volkswirtschaft stimmt gegen die Zugehörigkeit zu einem für sie erfolgreichen Staatenverbund. Großbritannien spricht sich gegen das erfolgreichste politische Einigungsprojekt aus: die Europäische Union.

Der Brexit ist eine Zäsur weit über Europa hinaus. Die Entscheidung spiegelt die Stimmung in weiten Teilen der Gesellschaft wider, nicht nur in Großbritannien. Langjährige Überzeugungen wie die, dass eine vernetzte Welt und offene Grenzen Wohlstand mehren, werden über Bord geworfen. Mögen die Römischen Verträge in fast 60 Jahren aus der...

 
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