Guerillia-Krieg angedroht
Pakistan versinkt im Terror

Wieder kam es in Pakistan zu einem verheerenden Anschlag, rund 20 Menschen kamen bei der Bombenexplosion zu Tode. Mit der Terrorwelle reagieren die radikalislamischen Taliban auf die Großoffensive der Militärs, die seit rund drei Wochen läuft.
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HB ISLAMABAD. Die Pakistanischen Taliban haben einen langwierigen Guerilla-Krieg um ihre Hochburg Süd-Waziristan angekündigt. Die Armee täusche sich, wenn sie bei ihrer Offensive in der Grenzregion zu Afghanistan auf einen leichten Sieg gehofft habe, sagte Taliban-Sprecher Azam Tariq am Donnerstag: „Sie dachten, sie könnten Waziristan leicht einnehmen, aber der Kampf dort wird härter sein als in Kaschmir.“ Unterdessen wurden bei einem Selbstmordanschlag in der Nähe von Peshawar nach Polizeiangaben bis zu 20 Menschen getötet und mindestens 30 verletzt.

Die Pakistanische Armee hat seit Beginn ihrer Offensive in Süd-Waziristan Mitte Oktober nach eigenen Angaben 495 Taliban getötet und rückt von drei Seiten auf das von den Islamisten kontrollierte Gebiet vor. Dabei hätten die Soldaten mehrere wichtige Stützpunkte der Extremisten eingenommen und seien bis in deren Hauptquartier in der Stadt Makeen vorgedrungen. Die eigenen Verluste gibt die Armee mit 48 getöteten Soldaten an. Unabhängig überprüfen lassen sich die Angaben derzeit nicht.

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