Handelsminister
China fürchtet chronische Schuldenkrise in Europa

Die europäische Schuldenkrise alarmiert nun auch ganz offen die höchste chinesische Führungsebene. China sehe keine Möglichkeit zu einer zügigen Lösung der Schuldenkrise in Europa und fürchtet deshalb, dass die Probleme chronisch werden, sagte Handelsminister Chen Deming in einem Zeitungsinterview. EU-Schutzschirm und der Kauf von weiteren Staatsanleihen seien keine Lösung.
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HB PEKING/NEW YORK. Europa müsse sich zudem darauf gefasst machen, dass die Schuldenkrise im Januar und Februar eskaliere, sagte am Freitag der chinesische Handelsminister Chen Deming der Zeitung "Shanghai Securities News". Die Krise könne nicht durch den Verkauf weiterer Staatsanleihen oder durch den EU-Schutzschirm gelöst werden, da hochverschuldete Länder dabei hohe Zinsen zahlen müssten. "Diese Maßnahmen verwandeln eine akute Krankheit lediglich in eine chronische", warnte Chen, ohne den Europäern konkrete Schritte zur Lösung der Krise zu empfehlen.

Vor Chen hat sich noch kein hochrangiger chinesischer Politiker derart alarmiert zur Schuldenkrise geäußert. Seine Äußerungen könnten ein Zeichen dafür sein, dass die chinesische Führung angesichts der Probleme in Europa zunehmend ungeduldig wird. Chen hatte die Europäer in dieser Woche bereis zu einem entschiedenen Vorgehen aufgefordert, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern.

China hat Europa in dieser Woche in der Schuldenkrise Beistand versprochen. Es wird unter anderem darüber spekuliert, dass China seine gigantischen Währungsreserven dazu nutzen könnte, um etwa portugiesische Staatsanleihen zu kaufen. Die Europäische Union ist der wichtigste Handelspartner für China. Der Exportweltmeister hat deshalb ein großes Interesse an stabilen Verhältnissen.

S&P bestätigt höchste Bonitätsnote AAA für Frankreich

Angesichts der Sparmaßnahmen in Frankreich bestätigte die Ratingagentur Standard & Poor's unterdessen die höchste Bonitätsnote AAA für das Land. Auch der Ausblick bleibe stabil, teilte S&P am Donnerstag mit. Der Analyst Marko Mrsnik erklärte, die französische Regierung werde weiter sparen und könnte 2013 das Haushaltdefizit auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes senken. Allerdings reichten die bislang beschlossenen Maßnahmen nicht aus. In dieser Woche stieg der Preis von Ausfallversicherungen für französische Staatsanleihen auf einen Rekordwert. Die meisten Analysten sehen die Bestnote AAA jedoch nicht in Gefahr.

Portugal wurde wegen der Höhe seiner Staatsschulden am Donnerstag von der Konkurrenzagentur Fitch heruntergestuft. Der Schritt war vom Markt erwartet worden. Eine schlechtere Bonitätsnote führt in der Regel dazu, dass die Aufnahme neuer Kredite für einen Staat teurer wird.

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  • Es war schon immer so!!

    Geht man die Geschichte zurück, haben immer Unfähigkeit, Charakterlosigkeit, Gierige verkommende Lobbisten, sogenannte Herrenmenschen, funktionierende Systeme zerstört.

    Die Geschichte zeigt: Erst nach der Vernichtung diese verkommenden Parasiten und Raubbeuter kann es zu Systemänderungen, einer Neuordnung kommen.

    Der Volksaufstand hat das in der Geschichte immer bereinigt, - ist lange überfällig!

  • Ja, Deutschland hat Griechenland gezwungen Panzer und U-boote zu kaufen. ich glaube manche Leute verstehen nicht was Verträge bedeuten. Deswegen sitzen dann auch die Anschuldigungen so locker...

    Der Parlamentspringer...das war in Rumänien. Und soweit iCH weiss haben die den Euro noch nicht. Aber es is ja wirklich einfach immer dem anderen die Schuld zu geben als sich selber an der Nase zu fassen. Die Wurzel allen Übels in der Welt ist der Euro...genau...

  • [10] Papelapappeladopulos,
    die Griechen wissen es, die Griechische Generäle die die Panzer und U-boote damals bestellt haben, wissen es anscheinend nicht oder es ist ihnen egal, ihren Sold kriegen sie immer, und das von deutschen Firmen bezahltes Schmiergeld auch.
    Diese saubere Deutsche! Ein Glück dass es sie noch gibt! Was für ein Verlust wenn sie sich selbst abschaffen würden.

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