Herausforderung für israelische Organisation
Scharon will Siedler aus Gazastreifen in Wüste ansiedeln

Der israelische Ministerpräsident Ariel Scharon will die Siedler aus dem Gazastreifen nach einer Räumung in der Negev-Wüste und in Galiläa ansiedeln. Eine Organisation für Besiedlung und Entwicklung soll ihn dabei unterstützen.

HB TEL AVIV. Scharon habe dies am Vorabend während einer Veranstaltung in Jerusalem angekündigt, berichteten Israelische Medien. Scharon sagte, er habe die Jewish Agency dabei um Hilfe gebeten. Der Premier sprach von einer „riesigen Herausforderung“ für die Organisation, die für die Besiedlung und Entwicklung Israels zuständig ist.

Israelische Medien hatten in den vergangenen Wochen mehrmals berichtet, die 7500 jüdischen Einwohner des Gazastreifens sollten im besetzten Westjordanland angesiedelt werden. Dies war international und von palästinensischer Seite kritisiert worden.

Bei einem palästinensischen Überfall auf eine jüdische Siedlung im südlichen Gazastreifen wurde am Montagmorgen ein Arbeiter aus Thailand mittelschwer verletzt. Nach israelischen Medienberichten wurde der Mann im Brustbereich getroffen, als ein Palästinenser im Bereich der Treibhäuser der Siedlung Kfar Darom das Feuer eröffnete. Israelische Soldaten lieferten sich den Berichten zufolge ein Feuergefecht mit dem Angreifer.

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