Hintergrund
Anschläge auf israelische Touristen im Ausland

Wir haben eine Chronologie der Anschlägen auf israelische Touristen im Ausland zusammengestellt.

HB DÜSSELDORF. Die Terrorakte auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel erinnern an frühere Anschläge auf israelische Touristen im Ausland:

28. November 2002: Bei einem Bombenanschlag auf ein überwiegend von Israelis besuchtes Hotel in der kenianischen Küstenstadt Mombasa werden 18 Menschen getötet, darunter drei Israelis und die drei Attentäter. Das Selbstmordkommando hatte mit einem mit Sprengstoff beladenen Lastwagen eine Absperrung durchbrochen und war in die Lobby des Hotels „Paradise“ gerast. Ein fast zeitgleicher Raketenangriff auf ein israelisches Passagierflugzeug schlägt fehl.

27. Juni 1991: Eine islamische Rebellengruppe entführt in Kaschmir sieben israelische Touristen. Dabei wird ein Israeli getötet.

4. Februar 1990: In Ismailia (Ägypten) greifen ägyptische Terroristen einen mit israelischen Touristen besetzten Reisebus mit Schusswaffen und Handgranaten an. Elf Menschen sterben, darunter neun Israelis.

5. Oktober 1985: Ein ägyptischer Sicherheitsbeamter schießt von einem Hügel 45 Kilometer südlich von Eilat auf der Sinai-Halbinsel auf 25 israelische Touristen. Dabei tötet der offenbar geistesgestörte Amokläufer drei Erwachsene und vier Kinder.

25. September 1985: Im Hafen von Larnaca (Zypern) kapern drei Palästinenser eine Yacht und töten sofort eine der israelischen Touristen. Nach zehnstündiger erfolgloser Geiselnahme fallen ihnen auch die zwei anderen Israelis zum Opfer.

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