"Historische Chance"
Fischer fordert von Europa wichtige Rolle im Nahost-Konflikt

Europa müsse eine entscheidende Rolle im Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern spielen, hat Außenminister Fischer gefordert. Nötig sei eine Politik des friedlichen Wandels.

HB BERLIN. Außenminister Joschka Fischer hat Israel und die Palästinenser dazu aufgerufen, die historische Chance für Fortschritte zum Frieden im Nahen Osten nicht verstreichen zu lassen. Auf einer europäisch-israelischen Konferenz in Berlin sagte er: «Wenn beide Seiten daran Interesse haben, dieses Zeitfenster zu nutzen, dann können wir wirklich vorankommen.»

Fischer wandte sich aber auch an die europäischen Staaten und forderte, Europa müsse eine entscheidende Rolle im Friedensprozess spielen. «Wir haben jedes Interesse daran, dass dieser Prozess Erfolg hat», betonte er. Eine Politik des friedlichen Wandels sei die einzige realistische Option.

Die Sicherheitslage im Mittleren Osten beschrieb Fischer besonders mit Blick auf die instabile Situation im Irak und den Bestrebungen des Nachbarlandes Iran um seine Atompläne als schwierig. «Eine nukleare Aufrüstung des Mittleren Ostens wäre ein Albtraum», sagte Fischer.

Von den USA verlangte Fischer, die Gespräche mit Iran weiterzuführen. «Gemeinsame Anstrengungen der Europäischen Union und der USA wären gut», sagte er.

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