Humanitäre Hilfe
UN fordert Kriegspause in Libyen

Mit jedem Tag steigen die Opferzahlen des Libyen-Konflikts. Darum fordern die Vereinten Nationen nun eine Unterbrechung der Kampfhandlungen, um Wasser und Lebensmittel in besonders bedrohte Gebiete liefern zu können.

GenfDie Vereinten Nationen fordern in Libyen eine „humanitäre Pause“ bei den Kriegshandlungen. Darauf hat am Dienstag der für Libyen zuständige Koordinator des UN-Büros für humanitäre Hilfe (Ocha), Panos Moutzis, verwiesen. „Wir brauchen die Möglichkeit, etwa (die umkämpfte Stadt) Misrata zu Land und zu Wasser zu erreichen“, sagte Moutzis.

Die Hilfsorganisationen würden sich um die Menschen kümmern, Hilfsmaterial und Lebensmittel in die Stadt bringen und dann wieder abziehen. „Je länger diese Krise dauert, desto mehr zählt jeder Tag und jede Minute“, sagte der Koordinator.

Nach diesen Angaben sind seit Ausbruch der gewalttätigen Auseinandersetzungen 750.000 Menschen aus Libyen geflohen. Etwa 250.000...

 
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