ILO-Angaben
Wenige Frauen weltweit in Spitzenpositionen

Nur in wenigen Firmen weltweit haben Frauen das Sagen. Vor allem große Unternehmen in Industriestaaten haben Nachholbedarf. In anderen Teilen der Welt gibt es positive Anzeichen, wie eine Studie zeigt.
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GenfLediglich fünf Prozent der großen globalen Unternehmen werden von Frauen geführt. Das geht aus einer Erhebung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hervor, die am Montag in Genf vorgestellt wurde. Je größer ein Unternehmen ist, desto seltener steht demnach eine Frau an seiner Spitze.

Insgesamt leiten Frauen laut der UN-Sonderorganisation heute weltweit etwa 30 Prozent aller Firmen. Dabei handele es sich jedoch vor allem um Kleinunternehmen. „Eine immer größere Zahl von Studien weist positive Einflüsse von Frauen in Führungspositionen auf die Leistung von Unternehmen nach“, sagte Deborah France-Massin von der ILO. Bis zu vollständiger Gleichberechtigung sei es aber noch ein weiter Weg. Wenn nichts unternommen werde, bestehe die „gläserne Decke“ für Frauen auch in 100 Jahren noch.

In sämtlichen Führungspositionen sind Frauen in Industrieländern unterrepräsentiert. In den USA sind etwa 43 Prozent der Führungsstellen mit Frauen besetzt, in Deutschland rund 31 Prozent. In Entwicklungs- und Schwellenländern ist der Anteil deutlich höher.

Spitzenreiter ist Jamaika mit einer Quote von knapp 60 Prozent. An letzter Stelle steht der Jemen. Dort werden nur etwa 2 Prozent der Führungspositionen von Frauen besetzt.

Auch in Aufsichtsräten sind die Geschlechter nach ILO-Angaben noch sehr ungleich verteilt. Lediglich in vier von 80 untersuchten Ländern beträgt der Anteil von Frauen in Kontrollgremien mehr als 20 Prozent: in Finnland, Norwegen, Schweden und Großbritannien. In 13 weiteren Staaten liegt die Quote zwischen 10 und 20 Prozent, darunter in den USA und Deutschland.

Die Arbeitsorganisation empfiehlt unter anderem Maßnahmen für mehr Vereinbarkeit von Arbeit und Familie. Zudem müsse stärker gegen sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz vorgegangen werden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Das Angela Merkel als Qoutenfrau aufgebaut wurde,gestützt durch Männer und von der Presse gelobt bis der Honig schmilzt hat sich ja rausgestellt. Selbst Politiker und Presse anderer Länder machten sich den Spass ,Angela Merkel als mächtigste Frau darzustellen.


    Warum? weil Angela Metkel eigentlich schwach ist und nur gestützt überleben kann. Regieren kann sie nicht, sonst wäre unsere Gesellschaft nicht zerrissen und die Ukraine würde nicht brennen.

    So enden Ouotenfrauen! Wenn sie dann anfangen zu Glauben sie wären eine Spitzenpolitikerin und mächtig!

    Das freut die Strippenzieher.

  • Frau Murksel ist ein denkbar schlechtes Beispiel.

  • Welche Frau von Format möchte sich schon als "Quotenfrau" denunzieren lassen.
    Und das auch noch durch den - wie immer - unsensiblen Gesetzgeber.
    So bleibt die kluge, intelligente und strebsame Frau doch lieber in der Selbständigkeit, die man sich i.d.R. jedenfalls selbst erarbeiten muß.

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