Informationskampagne
US-Regierung macht Castro Druck

Präsident George W. Bush hat am Freitag eine Verschärfung der Reiserestriktionen für Besuche in Kuba und eine neue Informationskampagne angekündigt. Außerdem werde ein „Ausschuss zur Hilfe für ein freies Kuba“ geschaffen, dem Außenminister Colin Powell vorstehen.

HB WASHINGTON. Ziel sei „der Übergang von einem stalinistischen Regime zu einer offenen Gesellschaft“, sagte Bush. Der Ausschuss bereite die „glücklichen Tage“ vor, an denen das Castro-Regime nicht mehr existieren werde.

Bush erklärte, die Reisebeschränkungen müssten schärfer überwacht werden. In vielen Fällen würden die bestehenden Ausnahmen, etwa Familienbesuche oder Besuche aus humanitären Gründen, für illegale Geschäftsreisen oder Touristenbesuche ausgenutzt. Dagegen werde die Regierung nun vorgehen.

Als wichtig bezeichnete Bush auch eine Ausweitung der Informationskampagne gegen Kuba. „Unterdrücker-Regime hassen die Wahrheit.“ Und deshalb müssten den Kubanern die Möglichkeit gegeben werden, sich über Radio oder das Internet zu informieren. Der Präsident verwies darauf, dass in diesem Jahr bereits ein neuer Satellit ins Orbit gebracht wurde, der es den USA erlaube, mehr und besser Sendungen nach Kuba auszustrahlen.

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