Inselstreit mit den Philippinen
Chinas doppelte Niederlage

PremiumChinas knüppelharter Ton in den Gebietsstreitigkeiten schadet seinen eigenen Interessen. Bislang glänzten die Chinesen mit Pragmatismus und Kompromissbereitschaft. Das sollten sie beibehalten. Eine Analyse.

China fühlt sich missverstanden. Von seinen Nachbarn in Südostasien möchte Peking als offene Wirtschaftsmacht verstanden werden. Mit Initiativen wie der neuen Seidenstraße oder der Entwicklungsbank AIIB stellt Peking der Region Geld in Aussicht. Doch der knüppelharte Ton in den Gebietsstreitigkeiten zerstört diese Anstrengungen.

Nichts zeigt das so deutlich wie der Umgang mit der Entscheidung des internationalen Schiedsgerichts in Den Haag. Kurz bevor die Richter ihr Urteil bekanntgaben, ließ Peking seine Marine ein gewaltiges Manöver in der umstrittenen Region abhalten. Über Monate hatten Diplomaten gegen das Verfahren gewettert und ihm die Rechtmäßigkeit abgesprochen.

Am Ende des Verfahrens steht für Peking jetzt...

 
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