Interview mit EU-Vize Dombrovskis
„Griechenland kann 2016 wieder wachsen“

PremiumGriechenland hat keine Zeit zu verlieren, mahnt der Vizepräsident der EU-Kommission. Athen muss die Reformen anpacken und den Bankensektor sanieren. Einem Schuldenschnitt erteilt er jedoch eine Absage.

BrüsselSeine Heimat Lettland ist erst seit knapp zwölf Jahren EU-Mitglied und hat den Euro erst vor rund zwei Jahren eingeführt. In der politischen Führung der Währungsunion hat sich Valdis Dombrovskis gleichwohl schnell etablieren können. Der Vizepräsident der EU-Kommission sei für viele Finanzminister inzwischen der wichtigste Ansprechpartner in Brüssel, berichten EU-Diplomaten.

Herr Vizepräsident, Griechenland hat wieder einmal gewählt – und ist deshalb mit den Reformen auch wieder einmal um mindestens einen Monat im Verzug. Kann sich das Land solche Verzögerungen immer noch leisten?

Es ist sehr wichtig, dass Griechenland seine im dritten Hilfsprogramm eingegangenen Verpflichtungen erfüllt und mit den versprochenen...

 
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