Interview mit Lech Walesa
„Es gibt zu Europa keine Alternative“

PremiumTerrorismus ist ein Thema, das nicht von einzelnen Staaten gelöst werden kann, ist der ehemalige polnische Präsident überzeugt. Er fordert eine europäische Verfassung als gemeinsame Basis für die Mitgliedsländer.

BarcelonaVon Begrüßungsformeln hält Lech Walesa nicht viel. Beim Treffen der Friedensnobelpreisträger in Barcelona kommt er zum Interview in den Besprechungsraum, setzt sich hin und sagt: „Erste Frage!“ Am Revers seines Anzugs trägt er den weiß-roten Anstecker der Gewerkschaft Solidarnosc.

Herr Walesa, was muss nach den Attentaten in Paris passieren?
Wir brauchen globalere Strukturen, als wir sie heute haben. Terrorismus ist ein Thema, das nicht von einzelnen Staaten gelöst werden kann. Wir müssen gemeinsam gegen Antisemitismus, Rassismus, ethnische Säuberungen und Terrorismus vorgehen.

Was heißt das konkret für Europa?
Früher hatte Europa das Christentum als eine Art gemeinsame Ideologie. Dann gab...

 
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