Interview mit Serbiens Premier Vucic
„Wir bauen keine Grenzzäune“

PremiumSerbiens Premier Vucic schließt die Errichtung von Grenzzäunen aus, bewundert Angela Merkel als Führungspersönlichkeit Europas und freut sich über Erfolge bei der Korruptionsbekämpfung und Entmachtung der Oligarchen.

BelgradNoch immer erinnert in Belgrad das von der Nato zerstörte Verteidigungsministerium an den Balkankrieg der 1990er-Jahre. Und gleich um die Ecke regiert der einst aggressive Nationalist Aleksandar Vucic. Doch der national-konservative Politiker gibt sich heute proeuropäisch und wirtschaftsnah. Gerade kommt er von der Eröffnung einer wichtigen Brücke zwischen Serbien und Bosnien-Herzegowina zurück. In Outdoor-Stiefeln, leicht abgehetzt nach einer eineinhalbstündigen Autofahrt, nimmt Vucic im halbrunden Besprechungsraum der Regierungszentrale Platz.

Herr Premierminister, Serbien ist das zentrale Land auf der Balkanroute der Migranten. Wird das Flüchtlingsproblem Einfluss auf die wirtschaftliche Erholung Ihres Landes haben?

Der Erholungskurs geht weiter. Anfang November wird die...

 
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