Irak
IS-Vize-Chef soll bei Luftangriff getötet worden sein

Kurz vor der Grenze zu Syrien haben irakische Kampfjets Luftangriffe gegen den IS geflogen. Nach Regierungsangaben wurden bei den Angriffen zahlreiche Extremisten getötet. Unter den Toten soll auch der IS-Vize-Chef sein.
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BagdadDie irakische Luftwaffe hat laut dem staatlichen Fernsehen den Vize-Chef der Extremistenorganisation Islamischer Staat (IS) getötet. Ajad al-Dschumaili sei bei einem Luftangriff in der Nähe der syrischen Grenze ums Leben gekommen, meldete der Sender am Samstag unter Berufung auf den irakischen Militärgeheimdienst. Demnach war Dschumaili die Nummer zwei nach IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi und hatte in der Organisation die Funktion des „Kriegsministers“ inne.

Bei dem Angriff sollen laut Regierung 100 Extremisten getötet. Dabei seien drei IS-Ziele in der Stadt Baadsch im Nordwesten des Landes nahe der syrischen Grenze angegriffen worden, hieß es in einer Stellungnahme vom Samstag. Die Extremisten seien von Syrien über die Grenze gekommen, hieß es. Wann die Luftangriffe stattfanden, wurde in der Stellungnahme nicht mitgeteilt.

Luftangriffe der irakischen Luftwaffe und der von den USA angeführten internationalen Koalition haben eine wichtige Rolle bei dem Einsatz zur Rückeroberung Mossuls vom IS gespielt. Im Januar erklärten die irakischen Behörden den Osten Mossuls als „vollständig befreit“. Derzeit sind Kämpfe im Gange, um die westliche Seite der Stadt zurückzuerobern.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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