Irak
Mehr als 180.000 Menschen fliehen aus Hit

Laut dem Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen fliehen derzeit etwa 180.000 Einwohner der irakischen Stadt Hit vor der vorrückenden Terrormiliz IS. Hit hatte bis vor kurzem noch als sichere Zuflucht gegolten.
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GenfDie Angriffe der Terrormiliz Islamischer Staat auf die irakische Stadt Hit hat die Zahl der Flüchtlinge im Irak dramatisch nach oben getrieben. Nach Schätzungen des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) haben allein über das Wochenende rund 180 000 Menschen die Stadt rund 180 Kilometer von Bagdad entfernt verlassen und Zuflucht an anderen Orten in der Provinz Anbar gesucht.

Bis vor kurzem habe Hit noch als sicherer Ort gegolten, weswegen dort mehr als 100 000 Flüchtlinge aus anderen Teilen der Provinz Schutz gesucht hätten, erklärte UNHCR-Sprecherin Melissa Fleming am Dienstag in Genf. Der Massenexodus von Hit sei bereits die vierte große Flüchtlingswelle im Irak innerhalb von weniger als einem Jahr.

Auch um die eingekesselte kurdische Stadt Kobane in Syrien ist die Situation laut UNHCR weiter angespannt. Eine wachsende Zahl von Menschen, die zunächst im türkischen Grenzgebiet Zuflucht gesucht habe, sei mittlerweile in die nordirakische Kurdenregion Dohuk weitergezogen.

Bislang seien dort 5400 Menschen aus Kobane untergekommen, in den kommenden Tagen werde diese Zahl noch einmal um 10 000 bis 15 000 steigen. Als Gründe geben die syrischen Flüchtlinge unter anderem an, dass es in der Türkei Spannungen gebe, die Lebenshaltungskosten zu hoch und die Hilfe unzureichend seien.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • BAMF-Chef: Verdrängung der Deutschen (und Europäer ingesamt) muss "Normalität" werden

    Passend zu diesem Bericht sind auch die Aussagen des Chefs des Migrationsbundesamtes, Manfred Schmidt, der am 5. 10 in der Taz interviewt wurde. Schmidt erklärte:

    Ich sehe eine Herausforderung darin, dass die Realität, dass Deutschland ein Einwanderungs- und Integrationsland ist, zur Normalität wird.
    http://taz.de/BAMF-Chef-ueber-deutsche-Asylpolitik/!147047/


    Ob die Deutschen das überhaupt wollen, ist Herrn Schmidt natürlich scheißegal. Die autochthonen Deutschen werden erst gar nicht gefragt, ob sie Deutschland zum "Einwanderungsland" umgestaltet haben wollen, und durch Zuwanderung als "Normalität" vollends zur ethnischen Minderheit verdrängt werden möchten. Das wird alles "von oben" - von Personen wie Schmidt und den etablierten Parteien, die ihn eingesetzt haben beschlossen – freilich ohne die Deutschen über ihre eigne Zukunft im entferstesten demokratisch mitentscheiden zu lassen.

    Die Deutschen wie auch die europäischen Zuwanderer haben sich dieser Eliten- Entscheidung zur Massenzuwanderzung zu beugen und sich kritiklos endgültig zur Minderheit verdrängen lassen.

  • Ein Neukölln in jedem deutschen Dorf!!!

    Vor kurzem verbreitete der öffentlich-rechtliche Sender 3-Sat eine Paradebeispiel an dreister Pro-Asyl-Propaganda veröffentlicht. Es handelte sich um einen Bericht des Kulturmagazins Kulturzeit der uns trotz aller Lügen und Halbwahrheiten zeigte, um wen es bei den „Flüchtlingen“ handelt und uns Vorgeschmack darauf gibt, was für eine Zukunft die politisch-medialen Eliten für uns vorsehen:
    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=46789

    Der Bericht stellt den CDU-Politiker Martin Patzelt vor, der deutsche Familien dazu aufrief, Asylbewerber -- „außereuropäische Familien“ wie sie das Magazin selbst nennt-- bei sich aufzunehmen, der samt seiner Idee vom Bericht gepriesen wurde.
    Daneben wurden im kleinen rheinland-pfälzischen Dorf Büchenbeuren Familien portraitier, welche genau das raten -„außereuropäische“ Familien bei sich aufnehmen.

    Wir sehen eine muslimisch-arabische Familie aus Syrien, mit Frauen verschleiert in langen Kopftüchern und einer ganzen Schaar voller Kinder. Eine andere Familie beherbergte Schwarzafrikaner.
    Kulturell völlig fremde, streng-religiöse, nahezu ungebildete aber gebärfreudige Muslime und sonstige Nicht-Europäer – also solche Migranten, wie sie Brennpunktvierteln wie Neukölln, Wedding oder Duisburg Marxloh dominieren und den zur Minderheit verdrängten Europäern das Leben zur Hölle machen. Es sind also genau solche Migranten, die sich hinter den vielsagenden Begriff „Flüchtlinge“ verbergen, und die zu zehntausenden nach Deutschland strömen, und die größeren und kleinen „Neuköllns“ dieser Republik weiter wachsen lassen.

    In jeden Dorf ein eigenes kleines Neukölln, Duisburg Marxloh oder Malmö Rosengarden, selbst in der kleine Gemeinde eine starke Bevölkerung "außereuropäischer", überwiegend muslimischer Dritte-Welt-Migranten – genau darauf läuft diese Politik hinaus und das ist wohl, was einige Politiker und Rundfunk-Journalisten wollen.

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