Iran-Konflikt
UN-Vetomächte loten Strategie aus

Die fünf Vetomächte im Weltsicherheitsrat sind am Freitagabend erneut zusammengekommen. Sie beraten über die geplante Erklärung des Rates zum Atomstreit mit Iran.

HB NEW YORK. Das Treffen zwischen den Botschaftern der USA, Großbritanniens, Frankreichs, Russlands und Chinas fand in der amerikanischen Botschaft zu den Vereinten Nationen in New York statt.

Die nicht-ständigen Mitglieder des Sicherheitsrates waren von den Gesprächen ausgeschlossen, wie der amtierende Ratspräsident Cesar Mayoral (Argentinien) vor Journalisten bedauerte. Die Vetomächte wollen ihren Entwurf für die Iran-Erklärung Anfang kommender Woche mit den zehn Ländern erörtern, die dem Sicherheitsrat jeweils nur für zwei Jahre angehören.

Der amerikanische UN-Botschafter John Bolton kündigte die Erklärung des Ratspräsidenten im Namen aller 15 Mitglieder des höchsten UN-Gremiums für die kommende Woche an. Es gebe nur eine Lösung für den Iran-Konflikt, sagte Bolton vor der Presse: „Der Iran muss die Abkommen zur nuklearen Nichtverbreitung sowie die Auflagen der Internationalen Atomenergieorganisation befolgen“.

UN-Generalsekretär Kofi Annan bekräftigte erneut, dass er die Fortsetzung der Gespräche als besten Ausweg aus den sich eskalierenden Spannungen mit Teheran ansieht. Der Iran sollte an den Verhandlungstisch zurückkehren und mit der internationalen Gemeinschaft über Konditionen für seine friedliche Nutzung von Amomenergie beraten.

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