Islands Wiederauferstehung: Wie Phönix aus der Asche

Islands Wiederauferstehung
Wie Phönix aus der Asche

PremiumDiese Eruption hatte niemand erwartet: 2008 stand Island am Rande eines Staatsbankrotts, die Banken wurden verstaatlicht. Inzwischen ist der Großteil der Schulden bezahlt. Wie das Land die Finanzkrise hinter sich ließ.

ReykjavíkMit Eruptionen hat Island genügend Erfahrungen: Vulkanausbrüche, Aschewolken und andere Widrigkeiten der Natur gehören in Island zum Alltag. Doch das, was im Herbst 2008 auf der Vulkaninsel im Nordatlantik geschah, kam überraschend: Island stand am Rande eines Staatsbankrotts.

Die Banken und ihre angegliederten Versicherungskonzerne hatten sich mit maßlosen Expansionen vor allem im Ausland kräftig überhoben. Damals verlor die isländische Krone binnen weniger Tage rund 70 Prozent ihres Wertes. Die vier größten Banken des Landes mussten verstaatlicht werden, um den totalen Staatsbankrott abzuwehren. Doch das Comeback ist Schritt für Schritt gelungen. Im März will die Regierung umgerechnet zwei Milliarden Euro...

 
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